Klimabewusst grillen – so geht’s

 In grillen

Die Sommer werden immer heißer und trockener – das kommt nicht von ungefähr. Der Klimawandel hinterlässt bereits Spuren auf dem Planeten. Gletscher schmelzen, Trockenperioden steigen. Man kann sagen, dass die Natur immer mehr zu Extremen neigt. Um den Klimawandel auszubremsen, ist jeder Haushalt gefragt. Eine einfache Möglichkeit als Bürger seinen Beitrag zu leisten, ist das klimabewussten Grillen im Sommer. 

Alternativen zur Grillkohle wählen

Grillkohle ist zwar immer noch ein beliebtes Heizmittel für den Grill, sie ist aber alles andere als umweltschonend. Die Verwendung von Grillkohle zieht erhöhte CO2-Werte mit sich. Bei der Verwendung von Holzkohle müssen sogar ganze Waldflächen gerodet werden – nur um Grillen zu können. Auch für die Schadstoffbelastung ist Holzkohle nicht förderlich. Die Kohle wird bei Wind in Mikropartikeln in die Atmosphäre geweht. Der Anteil an PAK, krebserregenden Stoffen und Feinstaub steigt. Achten Sie bei der Grillkohle auf das FSC-Siegel. Sofern dies nicht vorhanden ist, enthält die Grillkohle höchstwahrscheinlich Tropenholz. Dies schadet sowohl dem Klima als auch der Biodiversität des Dschungels. 

Ihren Holzkohlegrill müssen Sie deswegen nicht wegwerfen. Sie können Kohle-Alternativen wählen. Nachhaltige Alternativen sind Grillkohle aus Olivenkernen, abgeernteten Maiskolben oder Weinreben. 

Sofern Sie sowieso auf der Suche nach einem neuen Grill sind, können Sie gänzlich auf die Wahl eines Holzkohlegrills verzichten, um dem Klima etwas Gutes zu tun. Wählen Sie stattdessen einen Gasgrill oder einen Elektrogrill. Es ist deutlich klimafreundlicher, einen Gasgrill in der Umwelt zu nutzen. Der CO2-Ausstoß sowie auch der Schadstoffausstoß werden deutlich und sichtbar reduziert. 

Nachhaltiges Zubehör kaufen

Das Grillen mit Aluminiumschalen sollte vollständig abgeschafft werden. Aluminium setzt Stoffe frei, die für die Umwelt schädlich sind. Zudem sind es Einwegschalen oder Papiere, die nach einer einmaligen Verwendung direkt weggeworfen werden. Sowohl in der Umwelt als auch in der Müllbilanz gleicht dies einem Armutszeugnis.

Anstelle einer Aluminiumschale können Sie wiederverwendbare Metallschalen nutzen. Besonders gut sind diese, wenn Sie aus Edelstahl bestehen. Diese sind langlebig, rostfrei und somit eine nachhaltige Alternative zur Aluminiumschale. 

Bunte Vielfalt auf dem Grill 

Klimabewusst Grillen funktioniert am besten mit einer Vielzahl an gesunden Gemüsesorten auf dem Grill. Warum immer Fleisch grillen, wenn die kulinarische Welt dort draußen noch viel mehr zu bieten hat? Veggie-Burger, asiatische Grillgerichte und Eier vom Grill wollen auch einmal ausprobiert werden. Für alle, die nicht so experimentierfreudig sind, können auch normale Gemüsesorten wie Paprika, Chilischoten oder Auberginen auf den Grill gelegt werden. 

Besonders klimafreundlich ist es natürlich, wenn die auf dem Grill gelegte Ware, aus regionalem Anbau stammt. Emissionen, die bei der Herstellung und dem Transport anfallen, werden dadurch erheblich gesenkt. Zudem kann bei dem Kauf von regionalen Produkten auf die Tierhaltung geachtet werden. Massentierhaltung sollte niemals unterstützt werden. Am klimafreundlichsten kaufen Sie daher auf dem Bauernmarkt oder direkt im Shop des eigenen Bauers ein und gehen nicht, wie alle anderen, in den Supermarkt. Wenn Sie in der Stadt wohnen, können auch Sie Gemüse vom Markt kaufen. Für das Fleisch können Sie die örtliche Metzgerei aufsuchen. In der Regel ist die Tierhaltung hier auch besser als beim Fleisch in der Supermarkttheke. 

Sollten Sie doch den Weg in den Supermarkt bevorzugen, können Sie auf die Tierhaltungsformen und das Öko- und Biosiegel auf den Fleischprodukten achten. Das Ampelsystem zeigt Ihnen wie gut es den Tieren in Lebzeiten ging. Somit ist es nicht nur ethisch korrekt, ökologisches Fleisch zu kaufen, sondern auch in Bezug auf das Klima. 

Fazit

Wenn jeder seinen Beitrag zum Klima leistet, schaffen wir schon jede Menge. Jeder Bürger hat die Wahl, Fleisch aus Massentierhaltung zu kaufen oder nicht. Es ist Ihr eigenes Recht, sich dafür oder dagegen zu entscheiden. Wir empfehlen aber ein klares Nein zur Massentierhaltung und Ja zum Klima.

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