Refluxkrankheit – immer mehr Menschen sind betroffen

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Heutzutage leiden immer mehr Menschen an unterschiedlichen Krankheiten, welche zum Teil sogar chronisch sein können und somit stark den Alltag einschränken. Dabei gibt es auch ganz verschiedene Gründe und Ursachen. Während bei den einen Menschen das Immunsystem geschwächt ist und gar nicht mehr zu Kräften kommt, sodass sie sich immer wieder mit neuen Krankheiten anstecken, gibt es auch chronische Erkrankungen, welche das Leben von Betroffenen schwer machen. Ein weit verbreitetes körperliches Problem ist die sogenannte Refluxkrankheit samt Refluxhusten. Dieser Husten kommt vor allem bei den Patienten mit Sodbrennen häufig vor. Doch was ist das für eine Krankheit handelt es sich, woher kommt sie und was genau können Betroffene dagegen tun?

Worum handelt es sich bei der Reflux-Krankheit?

Bei der Refluxkrankheit handelt es sich um einen krankhaft gesteigerten Rückfluss von dem körpereigenen, sauren Margeninhalt. Dieser Rückfluss landet in der Speiseröhre, was für Betroffene nicht nur sehr unangenehm ist, sondern auch körperliche Folgen mit sich bringt. Natürlich hat jeder Mensch immer mal mit einem solchen Rückfluss von dem Magensaft zu kämpfen, was vor allem am Tag auftritt. Bei der Refluxkrankheit ist jedoch die Menge an saurem Magensaft, welcher nun wieder in die Speiseröhre gelangt, wesentlich höher.

Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass mittlerweile jeder fünfte Mensch in Deutschland von dieser Krankheit betroffen ist. Betroffene leiden dabei unter Sodbrennen sowie Schmerzen hinter dem Brustbein. Die Schmerzen sowie das Sodbrennen können sich in einer liegenden Position nochmals verschlimmern, sodass viele Personen aufgrund ihrer Krankheit sogar an Schlafmangel leiden und nicht vernünftig zur Ruhe kommen. Dabei gibt es allerdings ganz unterschiedliche Symptome, die auftreten können. Klar ist, dass nur dann die Reflux-Krankheit gelindert werden kann, wenn diese auch wirklich diagnostiziert wurde.

Die Symptome der Refluxkrankheit

Bei den typischen Symptomen dieser Krankheit sind vor allem das Sodbrennen sowie ein Druckgefühl hinter dem Brustbein zu nennen. Wie bereits erwähnt, verschlimmern sich diese Beschwerden oft im Liegen, da die Lageänderung vom Körper in diesem Fall auch die Schwerkraft unterstützt, sodass ein ungewollter Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre unterstützt wird. Des Weiteren verschlimmert sich der Druck hinter dem Brustbein auch sehr häufig nach der Einnahme von recht großen Mahlzeiten und auch fettige Speisen unterstützen diese Symptome. Das Sodbrennen wird zudem auch durch Alkohol, Nikotin oder aber Kaffee und Stress gefördert bzw. verschlimmert. Des Weiteren klagen viele betroffenen Menschen oft über einen seifigen Geschmack im Mund.

Ebenso kann es auch zu Schluckbeschwerden kommen. Das liegt vor allem daran, dass sich durch die Magensäure die Schleimhäute der Speiseröhre entzünden. Des Weiteren ist eine gereizte Schleimhaut natürlich auch für die Bakterien ein gefundenes Fressen und auch Speisereste bleiben nun wesentlich einfacher haften. Dabei tut das Schlucken bei einer Entzündung der Schleimhäute weh, was vor allem die Nahrungsaufnahme betrifft. Wieder andere Patienten berichten davon, dass sie nun ständig das Gefühl haben, dass der Hals trocken ist.

Zu den weiteren Symptomen gehören häufiges Aufstoßen sowie Mundgeruch, beides sehr unangenehme Folgen dieser Krankheit. Durch die Reizung der Schleimhaut handelt es sich für die Bakterien um den perfekten Nährstoffboden. Dabei werden von den jeweiligen Keimen unterschiedliche Substanzen produziert, welche den üblen Mundgeruch hervorrufen und auch vom Gegenüber wahrgenommen werden. Zusätzlich müssen Betroffene öfter aufstoßen und fühlen sich öfter schlapp. Auch der Refluxhusten, welcher durch die aufsteigende Markensäure gefördert wird, gehört zu den Symptomen, die damit einhergehen.

Was kann man gegen die Refluxkrankheit tun?

Wichtig ist es, die Ernährung gesund zu gestalten und nicht zu fettig zu essen. Des Weiteren sollte man auch am Tag zur Ruhe finden, was vor allem beruflich in einem Büro möglich ist. So kann man sich immer mal wieder kleine Pausen gönnen, durchatmen und versuchen, dem Stress aus dem Weg zu gehen. Außerdem sollte man bei starken Beschwerden einen Arzt aufsuchen, da hier auch schlimmere Krankheiten hinter dem Sodbrennen stecken können, die auf keinen Fall unterschätzt werden sollten.

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